Winterlicher Firmen-Weihnachtsmarkt am Abend, Lichterketten und Feuerschale
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Klingt verkehrt, ist aber richtig.

Weihnachtsfeier planen, wenn draußen 30 Grad sind

Eine Weihnachtsfeier ist kein Termin, den man abhakt. Sie ist die eine Gelegenheit im Jahr, an der ein Team ohne Anlass zusammensitzt. Genau deshalb lohnt es sich, im Juli damit anzufangen.

Ich weiß, wie das klingt. Draußen sitzt alles im Biergarten, und ich rede von Glühwein. Aber die Dezemberabende, die du dir vorstellst, werden jetzt vergeben — und wer im Oktober anfragt, sucht sich am Ende einen Dienstag aus.

Warum ausgerechnet jetzt.

Die guten Termine gehen zuerst

Der Engpass ist nie die Küche. Der Engpass sind die zwei, drei Wochen vor Weihnachten, an denen alle gleichzeitig feiern wollen — und darin vor allem die Freitag- und Samstagabende. Wer die Location, das Datum und die ungefähre Gästezahl früh setzt, hat den Rest des Jahres Zeit für die schönen Fragen.

  • Datum und Ort zuerst — alles andere lässt sich später drehen
  • Ein Wochentag statt Freitag oder Samstag bringt oft die schönere Location und mehr Ruhe für alle
  • Gästezahl grob genügt mir für ein belastbares Angebot — die genaue Zahl brauche ich erst kurz vorher
  • Drinnen, draußen oder beides entscheidet über Zelt, Heizung und Strom — und damit über einen guten Teil der Kalkulation
Vier Wege, den Abend zu bauen.

Was zu deiner Runde passt

Es gibt nicht das eine Weihnachtsformat. Es gibt vier, die sich sehr unterschiedlich anfühlen — und die sich mischen lassen.

  • Buffet — warm, reichlich, alle bedienen sich selbst. Gut, wenn die Runde groß ist und in Bewegung bleiben soll
  • Mehrgang-Menü am Platz — drei oder vier Gänge, feste Sitzordnung, klarer Ablauf. Gut für Abende mit Rede und Ehrung
  • Fingerfood-Empfang — kleine Portionen, die zu den Gästen kommen. Gut, wenn geredet und nicht gesessen werden soll
  • Wintergrillen — Smoker, Flammlachs, offenes Feuer. Gut, wenn draußen gefeiert wird und es trotzdem warm werden soll
Angerichtet wird vor den Augen der Gäste — das gehört bei mir zum Abend dazu.
Wenn der Markt zu dir kommt.

Der mobile Weihnachtsmarkt

Das schönste Format ist zugleich das aufwendigste: ein eigener kleiner Weihnachtsmarkt auf deinem Gelände, in deinem Hof oder in einer Halle. Geschmückte Stände statt Buffetlinie, Feuerschalen statt Stehtische, und die Gäste laufen von Hütte zu Hütte, statt sich anzustellen.

  • BBQ-Smoker-Station — Geschmortes vom Sauerbraten bis zur Gans, dazu Lachs und ein Nussbraten für alle, die kein Fleisch essen
  • Raclette-Hütte — Käse über Kartoffeln und Gemüse, der Klassiker, an dem sich immer eine Traube bildet
  • Getränkebar — Glühwein rot und weiß, Eierpunsch, heißer Aperol und eine Feuerzangenbowle für den Moment, in dem alle gucken
  • Süßes — Crêpes und Waffeln, frisch am Stand gebacken

Jede Station gibt es vegetarisch und vegan. Nicht als Beilage, sondern als eigenständiges Gericht — wer sich pflanzlich ernährt, soll sich an dem Abend nicht durchfragen müssen.

Getränkestand mit Lichterketten: der Ort, an dem der Abend meistens beginnt.
Was im Dezember auf den Teller kommt.

Ein Menü zum Weiterdenken

Regional und saisonal heißt im Dezember: Wild und Gans, Kohl und Wurzelgemüse, Zimt und Orange. Das hier ist keine feste Karte, sondern ein Vorschlag — der Ausgangspunkt für das Gespräch, an dessen Ende dein Menü steht.

Ein winterlicher Dreiklang

Auftakt
Hummer-Curry-Süppchen mit sautierter Garnele · Lachs-Tartar · Feldsalat mit mariniertem Ziegenkäse
Hauptgang
Geschmorte Keule von der Freilandgans mit Vichy-Karotten · Schweinefilet im Dukkah-Mantel · Nussbraten mit Rotweinjus
Süßes
Lebkuchen-Mousse mit Pinienkrokant · Panna Cotta mit Zimt und Orangenfilets · geschmorter Bratapfel

Fonds, Saucen und Dips mache ich selbst. Ohne Konservierungsstoffe, ohne industrielle Geschmacksverstärker — im Dezember genauso wie im Juni.

Feuerschalen zwischen den Ständen: Die halbe Miete an einem Winterabend ist die Wärme.
Und danach?

Der Wintermarkt im Januar

Wenn der Dezember voll ist oder das Jahresende ohnehin zu hektisch wird: Dasselbe Format funktioniert im Januar und Februar als Wintermarkt. Ohne Terminschlacht, mit demselben Feuer, denselben Hütten und deutlich mehr Ruhe. Manche Kunden bleiben inzwischen absichtlich dabei.

Damit ich rechnen kann.

Fünf Angaben genügen mir

  • Datum oder ein Zeitfenster, in dem es liegen soll
  • Gästezahl, gern geschätzt
  • Ort — und ob es dort Strom, Wasser und eine Zufahrt gibt
  • Der Ton des Abends: festlich am Platz oder locker im Stehen
  • Ernährungsweisen, die berücksichtigt werden sollen

Mehr brauche ich nicht, um dir etwas Belastbares zu schicken. Alles Weitere klären wir in Ruhe — dafür ist ja noch Sommer.

Jetzt ist der Moment.

Sichere dir deinen Dezembertermin

Schreib mir dein Wunschdatum, den Ort und eine ungefähre Gästezahl — dann sage ich dir noch heute, ob es geht, und schicke dir einen Vorschlag. Für den mobilen Weihnachtsmarkt plane ich am liebsten mit ein paar Monaten Vorlauf.

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Jörg NaumannJörg NaumannGeschäftsführer und Caterer mit — wir antworten persönlich
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